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27.03.2019 / Feuilleton / Seite 11

Schwill, Schlöndorff

Jegor Jublimov

Während der Berlinale im Februar wurde Ernst-Georg Schwill gebührend gefeiert. Zur Verleihung des Heiner-Carow-Preises lief Schwills bester Film »Sie nannten ihn Amigo« (1959). Er spielte schlicht, aber eindringlich einen Jugendlichen, der im Berlin zur Nazizeit einen geflohenen Kommunisten versteckt. Bei den Dreharbeiten war er 19 und hatte schon Filmerfahrung: DEFA-Regisseur Gerhard Klein hatte ihn in einem Kinderheim für die Rolle des Max in »Alarm im Zirkus« (1954) entdeckt. Erst nach der zweiten Rolle in Kleins »Eine Berliner Romanze« (1956) zog es ihn nach Zögern doch vor die Kamera, und er studierte an der Babelsberger Filmhochschule. Damals spielte er mehrere Hauptrollen, außer dem »Amigo« auch 1957 in Kleins »Berlin – Ecke Schönhauser« (immer wieder sieht man den Filmausschnitt, in dem er eine Laterne zertöppert), einen deutschen Interbrigadisten in dem Spanienfilm »Fünf Patronenhülsen« (1960) ...

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