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27.03.2019 / Titel / Seite 1

Zeit zum Zähnezeigen

Aktionstage gegen Wohnungsnot in Berlin. Volksbegehren fordert Enteignung von Immobilienkonzernen. Deutsche-Wohnen-Chef verkündet erneuten Gewinn

Jan Greve

Die soziale Frage war nie weg. Wenn auch bürgerliche Kräfte das Feld der Arbeit ideologisch einigermaßen bestellt zu haben scheinen, so brodelt es doch gewaltig beim Thema Wohnen. Explodierende Mieten in den Städten, Verteuerung auch in ländlichen Regionen, Zwangsräumungen, immer mehr Obdachlose – die Problembeschreibungen haben mittlerweile selbst konservative Blätter erreicht. In Berlin wird die Eigentumsfrage nun laut und klar gestellt: Im April startet dort das Volksbegehren »Deutsche Wohnen und Co enteignen«. Bereits vom heutigen Mittwoch an finden in der Hauptstadt Aktionstage statt, bei denen unterschiedliche Initiativen auf die Wohnungsnot aufmerksam machen. Höhepunkt soll die Großdemonstration am 6. April unter dem Stichwort »Mietenwahnsinn« sein. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr wird der Protest 2019 auch in mehr als einem Dutzend bundesdeutschen Städten sowie europaweit von Lissabon bis Budapest stattfinden.

Feuer für die Debatte brachten am D...

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