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21.03.2019 / Inland / Seite 4

Psychoterror vor Gericht

Fuldaer Gewerkschafter aufgrund seines antifaschistischen Engagements von Rechten schikaniert. Belastungszeuge am Dienstag zusammengeschlagen

Markus Bernhardt

Am heutigen Donnerstag beginnt vor dem Amtsgericht Fulda ein Prozess gegen den ehemaligen AfD-Politiker Toni R. Der 36jährige ist wegen falscher Verdächtigung und Missbrauchs von Notrufen angeklagt. Zum Tatzeitpunkt war der aus Künzell stammende R. Mitglied des Kreisvorstandes der AfD Fulda, zugleich auch Kreisvorsitzender des Jugendverbandes der Partei, der »Jungen Alternative« (JA), und Mitglied des hessischen JA-Landesvorstandes.

Das Opfer des Psychoterrors, für den der ehemalige AfD-Mann verantwortlich sein soll, ist Andreas Goerke, Vorsitzender des 2014 gegründeten antifaschistischen Vereins »Fulda stellt sich quer«. Seit Jahren rufen Aktive von »Fulda stellt sich quer« zu Demonstrationen und Kundgebungen auf, die sich gegen die extreme Rechte und die völkisch-nationalistische AfD richten.

Aufgrund seines andauernden Engagements geriet Goerke, der als Gewerkschaftssekretär bei der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) tätig ist, ins Visier der Re...

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