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18.03.2019 / Ausland / Seite 7

Dialog in Gefahr

Nicaragua: Gespräche zwischen Regierung und Opposition stocken. USA fordern »freie Wahlen«

Volker Hermsdorf

Der Anfang des Monats begonnene Dialogprozess zwischen der Regierung des ehemaligen Revolutionsführers Daniel Ortega und des Oppositionsbündnisses »Alianza Cívica« wird durch neue Zwischenfälle torpediert. Am Sonnabend waren mehrere Oppositionelle nach Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei in Managua vorübergehend festgenommen worden. Teile der Opposition forderten einen Abbruch der Friedensgespräche, die sie bereits in der letzten Woche verlassen hatten.

Erst am Donnerstag hatten Regierung und Teile der Opposition den unterbrochenen Friedensdialog wieder aufgenommen. Wie im Fahrplan zur Fortsetzung der Gespräche vereinbart, wurden am Freitag dann 50 Gefangene in den Hausarrest entlassen, die im letzten Jahr bei gewalttätigen Protesten verhaftet worden waren. Einigen Oppositionellen ging diese Geste allerdings nicht weit genug. Während der Vertreter des Vatikans, Erzbischof Waldemar Sommertag, an alle Beteiligten appellierte, den Dialog...

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