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14.03.2019 / Thema / Seite 12

Spielzeuge der Reichen

Vorabdruck. Der Finanzsektor ist ein Nachzügler der Globalisierung. Dessen profitabelste Bereiche sollen die Vermögenden noch vermögender machen

Lucas Zeise

In den kommenden Tagen erscheint in der Reihe »Basiswissen« im Kölner Papy-­Rossa-Verlag der Band »Finanzkapital« von Lucas Zeise. Wir veröffentlichen daraus mit freundlicher Genehmigung von Verlag und Autor einen Auszug aus dem 4. Kapitel. (jW)

Es ist viel davon die Rede, die Finanzmärkte seien die typische globale Organisationsform im heutigen Kapitalismus, während das Indus­triekapital sich erst zuletzt weltweit organisiere. Richtig aber ist: Der Finanzsektor ist ein Nachzügler der Internationalisierung. Zunächst hat sich das Industriekapital internationalisiert. Die ersten Unternehmen, die zu internationalen Akteuren wurden, waren die Rohstoffkonzerne. Ihnen folgten die Produktionsmittelindustrie und zuletzt die Konsumgüterhersteller. Die multinationalen Konzerne sind nach Jahrzehnten intensiven Kapitalexports aus allen kapitalistischen Zentrumsregionen soweit, nicht nur die Produktion, sondern auch die Vermarktung beim Endkunden transnational zu betr...

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