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12.03.2019 / Thema / Seite 12

Im Zerrspiegel

Das diesjährige Filmfestival Fespaco in Burkina Faso reflektierte den Kreislauf aus imperialistischem Größenwahn, sozialer und wirtschaftlicher Katastrophe, Terror und Flucht in Afrika nur indirekt

Arnold Schölzel

Es war ein Paukenschlag: Am vergangenen Sonnabend enthüllten der Staatspräsident von Burkina Faso, Roch Marc Kaboré, und der frühere Staatschef Ghanas (1981–2001), Jerry John Rawlings, in Ouagadougou, der Hauptstadt Burkina Fasos, eine Monumentalstatue des 1987 ermordeten sozialistischen Revolutionsführers Thomas Sankara. Rawlings hatte 1985 mit Sankara einen Vertrag über einen Zusammenschluss von Ghana und Burkina Faso geschlossen, der nach dem Tod Sankaras hinfällig wurde. Die nun errichtete fünf Meter große Skulptur steht auf einem mehr als drei Meter hohen Sockel, der auf jeder seiner vier Seiten jeweils drei Porträtreliefs jener Revolutionäre zeigt, die zusammen mit Sankara am 15. Oktober 1987 von einem Kommando erschossen worden waren. Das Denkmal soll einmal das zentrale Element einer größeren Gedenkstätte sein, zu errichten auf dem Gelände des sogenannten Conseil de l’Entente, einer westafrikanischen Organisation, dem damaligen Sitz des Revolution...

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