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08.03.2019 / Inland / Seite 8

»Durchwursteln gepaart mit haltlosen Versprechungen«

Suche nach Lager für Atommüll in BRD verläuft schleppend. Proteste am Wochenende geplant. Gespräch mit Hubertus Zdebel

Gitta Düperthal

Zum achten Mal jährt sich am Montag die Atomkatastrophe von Fukushima. In Ahaus in Nordrhein-Westfalen wird aus diesem Anlass schon am Sonnabend gegen Atomkraft protestiert. Wogegen richtet sich die Empörung?

Vor allem dagegen, dass in diesem Jahr neue hochgefährliche Castor-Transporte nach Ahaus drohen. Dabei geht es um radioaktive Brennelemente aus dem stillgelegten Versuchskernkraftwerk im nordrhein-westfälischen Jülich, dessen Zustand nicht ordnungsgemäß dokumentiert ist, sowie hochangereicherten atomwaffenfähigen Müll aus dem Forschungsreaktor München-Garching. Kernkraftgegner fordern ein Abreichern und eine endlagergerechte Verpackung in Garching. Zudem soll Jülicher Atommüll am dortigen Standort erdbebensicher gelagert, nicht transportiert werden.

Wie verläuft die Suche nach einem dauerhaften Lager des radioaktiven Abfalls?

Klar ist, dass sie länger dauern wird als bislang behauptet. In der Endlagersuchkommission, in der ich für die Bundestagsfrakt...

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