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08.03.2019 / Ausland / Seite 7

Basteln mit »Beweisen«

Westen beschuldigt Syrien weiter des Einsatzes verbotener chemischer Waffen. Debatte im UN-Sicherheitsrat

Karin Leukefeld

Hinter verschlossenen Türen hat der UN-Sicherheitsrat in New York am Mittwoch (Ortszeit) über den jüngsten Bericht der Organisation für das Verbot von chemischen Waffen (OPCW) debattiert, der dort von der OPCW-Präsidentin Izumi Nakamitsu vorgestellt wurde. Dabei ging es um den möglichen Einsatz von chemischen Waffen in Duma, einem Vorort von Damaskus im April 2018. Westliche Staaten machen für den Angriff die syrische Armee verantwortlich, Syrien und Russland weisen die Anschuldigung zurück. Russische Experten hatten unmittelbar nach Bekanntwerden der Vorwürfe den Ort des angeblichen Geschehens in Duma untersucht und keine Hinweise auf einen Angriff mit Chemiewaffen gefunden.

Eine von der OPCW beauftragte Untersuchungskommission besuchte auf Einladung der syrischen Regierung den Ort zwei Wochen später. Zeugenaussagen, Umwelt- und biomedizinische Proben wurden anschließend analysiert, toxikologische und ballistische Untersuchungen sowie digitale Informatio...

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