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07.03.2019 / Ausland / Seite 7

Humanitäre Krise an US-Grenze

Immer mehr Menschen fliehen vor Armut und Gewalt nach Norden. Aggressive Abschottung nutzlos

Volker Hermsdorf

Allein im Februar hat die US-Grenzpolizei rund 76.000 Migranten festgenommen, die versuchten, ohne die erforderlichen Papiere über Mexiko in die USA einzureisen. Das sind mehr als doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum, und es ist die höchste monatliche Zahl seit Oktober 2013, wie der Chef des US-Grenzschutzes, Kevin McAleenan, mitteilte. »Wir stehen vor einer humanitären Krise und einer nationalen Sicherheitskrise entlang unserer Südwestgrenze«, kommentierte er die am Dienstag (Ortszeit) veröffentlichte Statistik des US-Grenzschutzes.

Bei den meisten der Flüchtlinge handele es sich um Familien und Kinder aus Guatemala, Honduras und El Salvador – Länder, die zu den ärmsten und gewalttätigsten Regionen auf dem amerikanischen Doppelkontinent gehören. Früher seien vor allem alleinstehende Männer auf der Suche nach Arbeit gekommen, die von den Behörden leicht wieder abgeschoben werden konnten. Doch das habe sich geändert, klagte McAleenan. Unter den Migran...

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