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04.03.2019 / Titel / Seite 1

Eine Handvoll Euro mehr

Einigung in den Tarifverhandlungen des öffentlichen Dienstes. Forderungen nur teilweise durchgesetzt

Susanne Knütter

In der Lohnrunde für den Öffentlichen Dienst gab es eine Einigung. Die zuständigen DGB-Gewerkschaften und der Beamtenbund (DBB) haben sich in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder auf ein Ergebnis verständigt. Die allgemeine Lohnerhöhung liegt bei acht Prozent. Die wird aber erst nach einer Vertragslaufzeit von 33 Monaten erreicht sein. Die Gehälter werden bis 2021 in drei Stufen angehoben: für dieses Jahr um 3,2 Prozent, mindestens aber um 100 Euro, im Jahr 2020 um weitere 3,2 Prozent, mindestens aber 90 Euro. Und zum 1. Januar 2021 gibt es weitere 1,4 Prozent oder mindestens 50 Euro mehr. Auszubildende bekommen zum 1. Januar 2019 und 2020 jeweils 50 Euro mehr. Verdi-Chef Frank Bsirske bezeichnete das Ergebnis als »das beste im Länderbereich für einen Lohnabschluss seit vielen Jahren«.

Ziel waren sechs Prozent mehr Lohn, mindestens aber 200 Euro. Für die Auszubildenden war eine Erhöhung der Vergütungen um 100 Euro...

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