Gegründet 1947 Dienstag, 18. Juni 2019, Nr. 138
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02.03.2019 / Wochenendbeilage / Seite 4 (Beilage)

Fluch der Gewalt

Die brasilianische Künstlerin Anna Kahn setzt sich mit Verbrechen an Mensch und Umwelt auseinander. Fotos: Guilherme Rodrigues

Peter Steiniger

Viele ihrer Arbeiten muten surreal an, und dennoch hat sie auf ihnen die unbarmherzige Realität ihres Landes mit abgebildet. Die bildende Künstlerin ist eine echte Carioca, wie man die Einwohner der Metropole mit dem Zuckerhut nennt. 1968 in Rio de Janeiro geboren, studierte Anna Kahn an der dortigen Katholischen Universität Journalismus und an der berühmten New Yorker Kunstschule »School of Visual Arts« Fotografie. Zu Hause ist sie in Santa Teresa, einem zentral auf einem Hügel gelegenen Viertel von Rio, in dem viele Künstler leben und arbeiten. Ihre Wohnung ist auch Büro und Atelier. Dort besuchte sie Anfang Februar der ebenfalls in Rio beheimatete Fotograf Guilherme Rodrigues. Im Auftrag der Kulturzeitschrift Melodie & Rhythmus porträtierte er sie. Außerdem tauschte er sich mit ihr über die neue Situation von Kunst und Kultur aus, die mit dem Faschisten Jair Bolsonaro im Amt des Präsidenten von Brasilien verbunden ist.

Ihre Jahre von 1999 bis ...

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