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28.02.2019 / Medien / Seite 15

DuMont schreibt Brief an Mitarbeiter

Geplanter Verkauf des Zeitungsgeschäfts nur »Option«. Verdi fordert Transparenz

Dieter Schubert

Die deutsche Medienbranche ist in Unruhe. Am Dienstag überraschte das Fachportal Horizont mit der Meldung, dass der Kölner Verleger DuMont plane, seine komplettes Zeitungsgeschäft zu verkaufen. Angestammte Titel wie der Kölner Stadt-Anzeiger und der Express sollen ebenso veräußert werden wie die Zukäufe der vergangenen Jahre, Berliner Zeitung, Berliner Kurier, Mitteldeutsche Zeitung (Halle) oder Hamburger Morgenpost. Am Mittwoch berichtete der Branchendienst Meedia.de dann von einer ersten Reaktion der Kölner auf die Veröffentlichung und druckte ein Schreiben des DuMont-Vorstandes an die Mitarbeiter ab.

Wer davon Klartext erwartet hat, wird enttäuscht. Die Geschäftsleitung versucht, im Schreiben den Eindruck zu erwecken, dass es sich bei den Verkaufsofferten um übliche Prüfungen zur »zukünftigen Aufstellung des Unternehmens« handele, inklusive einer »mögliche Veräußerung von Teilen des...

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