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28.02.2019 / Ausland / Seite 6

Brandstifter als Feuerwehr

BRD engagiert sich in Westafrika vor allem militärisch. Für die Bevölkerung dort ist das verheerend

Arnold Schölzel, Ouagadougou

Auf dem Schlachtfeld Sahara und Sahel des globalen »Krieges gegen den Terror« geht es zur Zeit Schlag auf Schlag: Am 22. Februar meldete die französische Eingreiftruppe »Barkhane« in Mali, Spezialkräfte hätten den Algerier Jahja Abu Hammam getötet. Er sei die Nummer zwei eines Al-Qaida-nahen Bündnisses gewesen. Von zivilen Opfern wurde nicht berichtet. Einen Tag später war Hauptthema der Medien des südlich an Mali grenzenden Burkina Faso, dass im Osten des Landes von der Armee 29 »Terroristen neutralisiert« worden seien. Ende Januar hatten die Militärs mitgeteilt, sie hätten im Norden Burkina Fasos 146 Dschihadisten getötet. Laut Deutscher Welle gab es seit 2016 in dem jahrzehntelang stabilen Staat an die 200 terroristische Angriffe.

Aber zum Glück für Burkina Faso und die Region gibt es die Bundesrepublik. Das legen die Verlautbarungen nahe, die während der fünftägigen Reise von Außenminister Heiko Maas (SPD) nach Westafrika von deutscher Seite verbreite...

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