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26.02.2019 / Titel / Seite 1

Woche der Wut

Schulen, Kitas, Behörden dicht: Angestellte des öffentlichen Dienstes wollen für Verhandlungen am Donnerstag Angebot erzwingen

Gerrit Hoekman

Am Montag startete in vielen Bundesländern die dritte Warnstreikwelle im aktuellen Konflikt zwischen der Tarifgemeinschaft der Länder und den Gewerkschaften. Die Angestellten fordern sechs Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 200 Euro zusätzlich pro Monat. Die öffentliche Hand lehnt das ab, ohne bisher selbst ein Angebot vorgelegt zu haben. Auf diese andauernde Verweigerungshaltung reagierten die Beschäftigten entsprechend kämpferisch.

In Thüringen galt der Streikaufruf vor allem für die Grundschulen, dort erwartete die Bildungsgewerkschaft GEW Beeinträchtigungen im Unterricht. In Artern saßen die Mitarbeiter der Zentralen Bußgeldstelle nicht hinter ihren Schreibtischen, sondern standen als Streikposten vor der Tür. Ebenso waren die Mitarbeiter des Uniklinikums in Jena im Ausstand.

In Nordrhein-Westfalen hatte Verdi die Belegschaft der Unikliniken in Köln, Bonn, Essen, Aachen und Düsseldorf aufgefordert, die Arbeit niederzulegen. Das Krankenhaus in Köln t...

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