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23.02.2019 / Thema / Seite 12

In Zeiten des Wandels

Ästhetisch ermutigend, aber der Sozialismus fehlt. Die Filme der Volksrepublik China auf der diesjährigen Berlinale

Kai Köhler

Wer das Programm eines Filmfestivals zusammenstellt, muss bereit sein zum Wagnis. Im Normalfall liegen die Werke noch nicht fertig vor. Entscheidungen fallen auf der Grundlage von Rohfassungen; zumeist spielen auch die Namen der Beteiligten eine Rolle, deren Ruhm oder die Erinnerung an Pleiten.

Wenn dann im Vorfeld des Festivals Pressevorführungen laufen, sieht man zuweilen nicht die Endversionen. Es wird dann angesagt, dass noch an der Farbgebung oder der Klangmischung gearbeitet werden muss. Das kann sogar noch für die Fassung gelten, die das Publikum während des Filmfests sieht und die noch bearbeitet wird, bevor der Film in die Kinos kommt. Ganz ungewöhnlich ist es aber, wenn ausgewählte Werke zurückgezogen werden, weil die Postproduktion nicht fertig sei.

Dies geschah bei der diesjährigen Berlinale (7. bis 17. Februar) mit gleich zwei Filmen aus der Volksrepublik China. Wenige Tage vor Beginn des Festivals wurde »Shao nian de ni« (»Better Days«) abge...

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