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23.02.2019 / Inland / Seite 5

Löhne drücken in der Klinik

»Arbeitsgemeinschaft kommunaler Großkrankenhäuser« (AKG) eröffnet Hauptstadtbüro und setzt auf ungelerntes Pflegepersonal

Bernd Müller

Berlin ist um eine Lobbyorganisation reicher. Gestern eröffnete die »Arbeitsgemeinschaft kommunaler Großkrankenhäuser« (AKG) ihr Hauptstadtbüro. Viel zu lange hätte man »die politische Agenda und die akademischen Debatten der Selbstverwaltung als gegeben hingenommen«, hieß es in der Einladung. Viel zu lange habe in Berlin »eine Stimme der Vernunft und Verantwortung« gefehlt.

Die AKG ist ein Verbund von 22 kommunalen Großkrankenhäusern und Krankenhausverbünden aus dem gesamten Bundesgebiet. Mit rund 38.000 Betten, 100.000 Angestellten und einem Umsatz von gut 7,7 Milliarden Euro repräsentiert die AKG etwa 8,5 Prozent der Betten in deutschen Krankenhäusern. Die fünf größten Mitglieder sind: Vivantes – Netzwerk für Gesundheit Berlin, Klinikum Region Hannover, Städtisches Klinikum München, Klinikverbund Bremen und das Klinikum Nürnberg.

Die AKG wurde im November 2017 als Verein gegründet, um die seit 1997 bestehende Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsklinik...

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