Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
Gegründet 1947 Sa. / So., 25. / 26. Mai 2019, Nr. 120
Die junge Welt wird von 2189 GenossInnen herausgegeben
19.02.2019 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Sau durchs Dorf getrieben

Gewerkschaft kritisiert Politikervorschlag zur Videoüberwachung in Schlachthöfen

Bernd Müller

Die Landesregierungen von Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen haben eine Initiative in den Bundesrat eingebracht. Nach mehreren Skandalen sprachen sich die Umweltministerien beider Länder am Freitag dafür aus, Schlachthöfe in Deutschland mit Kameras zu überwachen. Sie erhoffen sich davon, Tierquälerei verhindern beziehungsweise schneller ahnden zu können.

Die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) kritisierte den Vorstoß am Freitag als völlig unzureichend. Denn die »eigentliche Ursache der teilweise skandalösen Zustände in Schlachthöfen – das Krebsgeschwür der Werkverträge und Subunternehmen« bliebe unberücksichtigt. »Mit dem Filmen des Leids der Tiere kommt man dem Tierschutz keinen Schritt näher«, erklärte der stellvertretende NGG-Vorsitzende Freddy Adjan. Die Videoüberwachung sei ein Placebo. Statt dessen sei es notwendig, die tatsächlichen Ursachen der in jüngster Zeit aufgedeckten Skandale zu beseitigen. Die lägen unter anderem darin, dass...

Artikel-Länge: 3797 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €