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18.02.2019 / Ausland / Seite 6

Eine gute Sache

Mumia Abu-Jamal

Ich bin oft amüsiert, wenn ich lese, höre oder sehe, wie ein Politiker seine politischen Gegner als »radikal« kritisiert. Das soll die so Gescholtenen als irgendwie komisch geartete, schräge Vögel darstellen und in der politischen Auseinandersetzung isolieren. Aber was wäre die Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika ohne die sogenannten Radikalen? Sie waren im Verlauf dieser Geschichte so verbreitet wie Präriegras. Wie hätte diese neue Nation auch ohne diese Radikalen geboren werden können, die bereit waren, sich militant gegen die britische Krone aufzulehnen und deren Truppen aus den amerikanischen Kolonien zu vertreiben? In dieser Epoche des 18. Jahrhunderts war Europa noch von den feudalen Erbmonarchien mächtiger Königshäuser beherrscht.

Nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg (1861–1865) waren es die Anhänger der Republikanischen Partei, die sich als Radikale der Sklaverei widersetzten. Sie kämpften dafür, dass die aus Afrika ve...

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