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15.02.2019 / Inland / Seite 5

Schwierige Tarifrunde

Öffentlicher Dienst: GEW will Gehaltstabelle ändern. Trotz starker Beteiligung an den Aktionen drohen Forderungen auf der Strecke zu bleiben

Steve Hollasky

Die Zustände seien unhaltbar geworden. Und deshalb beteilige er sich an dem Protest, erklärte Martin Hilbig auf der Streikkundgebung am gestrigen Donnerstag in der sächsischen Landeshauptstadt gegenüber junge Welt. Mit dieser Ansicht steht der Lehrer für Physik und Geschichte an einem Gymnasium in Dresden beileibe nicht allein. Seit Januar laufen Tarifverhandlungen für die 2,3 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder, in denen die Gewerkschaften ein Lohn- und Gehaltsplus von sechs Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten fordern. Der Mindestzuwachs beim Entgelt soll 200 Euro betragen. Auszubildende sollen künftig 100 Euro mehr bekommen.

Auch die zweite Verhandlungsrunde endete ohne ein Angebot von Seiten der Länder. Das könnte dazu beigetragen haben, dass viele Landesbeschäftigte mittlerweile wie Hilbig denken. Als Reaktion auf die Abwehrhaltung der Landesregierungen hatten die an den Verhandlungen beteiligten DGB-Gewerkschaften Ve...

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