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14.02.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Belgien im Ausstand

Arbeiter und Angestellte legten am Mittwoch Nachbarland weitgehend lahm. Es ging um mehr Lohn und Absicherung im Alter

Gerrit Hoekman

Ein Generalstreik legte am Mittwoch in Belgien große Teile der Produktion und des öffentlichen Lebens lahm. Anlass für den ersten landesweiten Streik seit Dezember 2014 waren die kürzlich gescheiterten, branchenübergreifenden Tarifverhandlungen. In Gent fuhr ein wütender Autofahrer in einen Streikposten und verletzte zwei Männer, wie die Polizei berichtete. Ansonsten verlief der Streik bis zum frühen Nachmittag weitgehend friedlich.

»Es stehen wohl Streikposten, aber die sind eigentlich rein symbolisch«, frohlockte die flämische, sozialistische Gewerkschaft ACVV. In den großen Betrieben Antwerpens waren die meisten Beschäftigten nicht an der Werkbank erschienen, meldete die Tageszeitung De Morgen online in ihrem Liveticker.

Weil im Seehafen der Stadt nur die Hälfte der Schleusen in Betrieb waren, warteten gegen Mittag mehr als 30 Schiffe darauf, in die Nordsee auslaufen zu können, wie die Hafenmeisterei meldete. Bereits am Dienstag hatte der Betreiber ein...

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