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13.02.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 9

EU diskutiert Abschwung

Korrigierte Wachstumsprognosen und sonstige Sorgen: Finanzminister von Union und Euro-Zone beschreiben »gemischtes Bild«der Lage

Steffen Stierle

Montag und Dienstag berieten die Finanzminister der Euro-Zone und danach der gesamten Union. Die Debatten standen im Zeichen einer wenig erfreulichen Konjunktur. Zuletzt hatten nicht nur die nationalen Behörden schwergewichtiger Mitgliedsstaaten ihre entsprechenden Prognosen gesenkt, sondern auch die EU-Kommission. Für die Länder der Währungsunion wird im laufenden Jahr nur noch ein Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,3 Prozent erwartet, statt zuvor 1,9 Prozent. Grund dafür seien eingetrübte Aussichten der großen Volkswirtschaften Deutschland, Frankreich und Italien. Hinzu kommen die Verunsicherung durch das »Brexit«-Chaos und der durch US-Präsident Donald Trump vom Zaun gebrochene globale Handelsstreit.

»Sämtliche EU-Staaten werden weiterhin wachsen, das bedeutet mehr Jobs und Wohlstand«, verbreitete der zuständige EU-Kommissar Valdis Dombrovskis bei der Präsentation der korrigierten Zahlen Zweckoptimismus. Ähnlich Töne schlug auch Euro-Gruppen...

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