Gegründet 1947 Dienstag, 15. Oktober 2019, Nr. 239
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09.02.2019 / Wochenendbeilage / Seite 1 (Beilage)

»Die USA spielten ein doppeltes Spiel«

Gespräch mit Cemil Bayik. Über demokratische Autonomie und die Lage im Mittleren Osten nach der territorialen Zerschlagung des »Islamischen Staats«

Karl Plumba

An erster Stelle drängt sich die Frage auf, was der Abzug der US-Truppen aus Syrien für die Lage in der Region bedeutet. Wie beurteilen Sie diesen Rückzug? Ändert sich, wie viele westliche Medien analysieren, die US-Strategie für den Mittleren Osten?

Die Anti-IS-Koalition hat zur Rettung des Stadtzentrums von Kobani im Januar 2015 beigetragen. Im Mai wurden auch die ländlichen Gebiete um die Stadt befreit, und der IS-Faschismus erlitt hier seine erste große Niederlage. Es blieb nicht nur bei Kobani, auch in anderen Teilen Nord- und Ostsyriens schlugen die Koalitionskräfte zu, um einen endgültigen Sieg über den IS zu erlangen. Am 18. Oktober 2017 wurde Rakka, die selbsternannte Hauptstadt des IS, befreit. Dies versetzte dem IS den Todesstoß, denn mit der Niederlage in seiner Hochburg verlor er seine politische und militärische Stärke. Dieser historische Sieg war durch die Anti-IS-Koalition möglich – und die Kurden schrieben diesem Bund eine große Bedeutung...

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