Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
Gegründet 1947 Sa. / So., 25. / 26. Mai 2019, Nr. 120
Die junge Welt wird von 2189 GenossInnen herausgegeben
09.02.2019 / Inland / Seite 2

»Es sind nicht nur einzelne betroffen«

Verdi-Gruppe zeigt Solidarität mit junge Welt wegen drastischer Preissteigerung durch Deutsche Post. Ein Gespräch mit Jan Schulze-Husmann

Jan Greve

Mitte November 2018 teilte die Deutsche Post dem Verlag 8. Mai mit, dass die Preise für die Auslieferung der jungen Welt ab 2019 drastisch angehoben werden. Die Erhöhung um 28,5 Prozent bedeutet zusätzliche Kosten von rund 90.000 Euro im Jahr und bedroht die Existenz der Zeitung. Was haben Sie gedacht, als Sie davon gehört haben?

Mein erster Gedanke war, dass das eine Unverschämtheit ist. Preiserhöhungen in einem normalen Rahmen ist man ja gewohnt, aber in dieser Art finden sie in der Regel nicht statt.

Bei einer Konferenz der Verdi-Bundesfachgruppe »Verlage, Druck und Papier« am vergangenen Wochenende wurde ein Antrag zur Unterstützung der jungen Welt einstimmig angenommen. Wie wurde das Thema von den Kollegen diskutiert?

Die Empörung im positiven Sinne war einhellig. Es gab keinen Zweifel, dass hier Solidarität gezeigt werden muss. Der Antrag zielte in zwei Richtungen. Zum einen ging es darum, der Belegschaft der jungen Welt die Solidarität zu versicher...

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