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08.02.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Italien: »Too big to fail«

Roms Staatsschulden liegen vor allem bei französischen und deutschen Banken

Am Donnerstag senkte die Europäische Kommission die Wirtschaftswachstumsprognose für Italien von 1,29 auf 0,2 Prozent für 2019. Bereits am Montag hatte Wirtschaftsnachrichtendienst Bloomberg die Höhe der Beteiligung der europäischen Banken an italienischen Staatsanleihen und privaten Schulden offengelegt.

Der gefährlichste Bestand an öffentlichen Krediten in der EU – rund 1,5 Billionen Euro – steht in den Bilanzbüchern der Kreditinstitute in Rom und Mailand. Ein Ausverkauf dieser Wertpapiere könnte die Kreditgeber in Frankfurt und Paris schnell in Mitleidenschaft ziehen, denn deutsche und französische Banken halten italienische Staatsanleihen und private Schulden in Höhe von 344,2 Milliarden Euro. Dies zeigte eine am Montag veröffentlichte Bloomberg-Analyse, die auf den Daten der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde basiert.

Französische Banken sind mit 285,5 Milliarden Euro am stärksten betr...

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