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08.02.2019 / Inland / Seite 4

Schlag auf die Tentakel

Bundeskartellamt: Facebook-Nutzer sollen Verknüpfung gesammelter Informationen ablehnen können. Datenkrake geht dagegen vor

Marc Bebenroth

Seit nunmehr 15 Jahren treibt das »soziale Netzwerk« Facebook der gleichnamigen US-Firma mit Sitz im kalifornischen Menlo Park sein Unwesen (siehe jW vom 7.2.). Dabei ist das Kerngeschäft nicht, wie Gründer und CEO Mark Zuckerberg zu behaupten nicht müde wird, die Vernetzung von Menschen auf der ganzen Welt zu deren Wohl. Geld verdient das Unternehmen vor allem, indem es die Daten seiner Nutzer sammelt, bündelt und meistbietend verkauft.

Der Datenkrake hat das Bundeskartellamt nun auf die Tentakel geschlagen. Die Regulierungsbehörde legt Facebook »weitreichende Beschränkungen« bei der Verarbeitung der gesammelten Daten auf, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heißt. Der erste Schritt in Richtung staatlicher Einhegung sieht demnach vor, dass Nutzer in Zukunft immerhin die Wahl haben sollen, ob die aus Facebooks anderen Anwendungen (Whats-App, Ins...

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