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06.02.2019 / Feuilleton / Seite 11

Zahavi, Michelsen, Agde

Jegor Jublimov

Dror Zahavis bisher einziger Kinofilm »Alles für meinen Vater« (2008) erzählt die Geschichte eines Palästinensers, der von Extremisten als Selbstmordattentäter eingesetzt wird. Da seine Bombe zunächst nicht zündet, muss er auf Ersatzteile warten und deshalb Zeit in Tel Aviv verbringen. Dort begegnet er Juden, die selbst unter jüdischen Fundamentalisten leiden, lernt, die Menschen auf der anderen Seite des Konflikts zu verstehen. Der Film, der u. a. in Moskau und Sofia Preise gewann, erzählt auch ein Stück von Zahavis eigener Zerrissenheit. In einem armen Viertel in Tel Aviv aufgewachsen, wurde er atheistisch und zum Kriegsgegner erzogen. Der Filmfan machte bittere Erfahrungen, die ihn mit 23 bewogen, ein Filmstudium an der Babelsberger Filmhochschule »Konrad Wolf« aufzunehmen. Sein Diplomfilm »Alexander Penn – Ich will sein in allem« über einen russisch-jüdischen Dichter entst...

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