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02.02.2019 / Ausland / Seite 7

Madrid blockiert Rettung

Spaniens Regierung hält Schiffe von Hilfsorganisationen fest und kürzt eigene Mittel

Carmela Negrete

Seit Wochen hält die spanische Regierung zwei Rettungsschiffe von Hilfsorganisationen im Hafen fest. Die »Open Arms« darf seit dem 8. Januar, die »Aita Mari« seit dem 18. Januar nicht ablegen. Madrid rechtfertigt dies mit technischen Gründen. So sei die »Aita Mari« nur für 20 Menschen zugelassen, habe aber mehr Personen an Bord gehabt, als sie das letzte Mal von einer Rettungsfahrt heimkehrte. Beide Organisationen weisen die Vorwürfe zurück und gehen von einer politischen Entscheidung der Regierung aus. Auf der Internetseite der »Proactiva Open Arms« kann man über einen Zähler verfolgen, wie viele Menschenleben in dieser Zeit aus dem Mittelmeer hätten gerettet werden können. Am Freitag mittag stand der Ticker bei 292.

Open-Arms-Präsident Òscar Camps betonte gegenüber Journalisten, dass sein Schiff alle rechtlichen Anforderungen erfülle, es seien sogar Versicherungen für bis zu 300 Menschen abgeschlossen worden. Die »Open Arms« ist ein von der offiziellen ...

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