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02.02.2019 / Ausland / Seite 6

Widerstand gegen Moreno

Massenmobilisierung angesichts neoliberaler Wirtschafts- und Sozialpolitik des Präsidenten. Gewerkschaften bereit für radikale Aktionen

Volker Hermsdorf

Seit Anfang der Woche gehen Tausende Menschen in Ecuador gegen wirtschaftspolitische Maßnahmen der Regierung auf die Straße. Der Gewerkschaftsdachverband »Frente Unitario de Trabajadores« (FUT), die größte indigene Föderation Conaie, Bauern- und Studentenverbände und weitere soziale Organisationen haben zu »Tagen des Widerstandes« aufgerufen. Der Protest richtet sich gegen die von Präsident Lenín Moreno angekündigte Privatisierung staatlicher Unternehmen, die Abschaffung von Subventionen für Treibstoff, Einschränkungen beim kommunalen Transport sowie gegen Preissteigerungen vor allem bei Lebensmitteln.

Die Demonstranten werfen dem seit Mai 2017 regierenden Staats- und Regierungschef Verrat an den Wählern und einen Kurswechsel zu neoliberaler Politik vor. Moreno hatte im Wahlkampf versprochen, die von seinem Vorgänger Rafael Correa eingeleitete Bürgerrevolution und die Sozialprogramme fortzusetzen, sich nach der Wahl aber von dessen linken Projekten distan...

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