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01.02.2019 / Inland / Seite 2

»Ändern nichts an schlechter Bezahlung«

Lieber Kammern gründen als Notstand bekämpfen: Gesundheitsminister Spahn steht in Kritik von Pflegekräften. Ein Gespräch mit Pia Zimmermann

Gitta Düperthal

Gegen die bereits gegründeten und von Gesundheitsminister Jens Spahn, CDU, zusätzlich geplanten Pflegekammern regt sich Widerstand. Am Sonnabend werden in Hannover Pflegekräfte gegen eine Zwangsmitgliedschaft demonstrieren. Worum geht es?

Pflegekammern gibt es bereits in drei Bundesländern: Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen. Der Gesundheitsminister will sie auch in weiteren Ländern einführen und zudem eine Bundesberufskammer nach dem Vorbild von Ärzte- und Anwaltskammern etablieren. Damit sind wir bereits bei dem ersten Problem: Letztere organisieren nämlich in der Regel Selbstständige – Pflegekräfte sind aber lohnabhängig Beschäftigte. Nach eigener Aussagen wollen sich die Kammern um die Ausbildung, Schulung und Spezialisierung für den Berufsstand der Pflegenden kümmern, Verhaltensrichtlinien erstellen und die Mitglieder vertreten. Falls notwendig sollen Sanktionen gegenüber Einzelnen oder Einrichtungen ausgesprochen werden können.

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