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30.01.2019 / Ausland / Seite 7

Zuversicht und Boykott

Bolivien: Erstmals parteiinterne Abstimmungen über Präsidentschaftskandidaten. Morales bestätigt. Opposition kann kaum mobilisieren

Volker Hermsdorf

In Bolivien haben sich in parteiinternen Vorwahlen am Sonntag neun Kandidatenpaare für die Präsidentschaftswahlen am 29. Oktober behaupten können. Zu der Abstimmung waren insgesamt rund 1,7 Millionen Mitglieder von neun politischen Parteien und Organisationen aufgerufen worden. Wie das Oberste Wahlgericht (Tribunal Supremo Electoral, TSE) am Montag abend (Ortszeit) mitteilte, unterstützten dabei rund 38 Prozent von den etwa einer Million Mitgliedern der regierenden »Bewegung zum Sozialismus« (MAS) die erneute Kandidatur des Präsidenten und MAS-Spitzenkandidaten Evo Morales und seines Stellvertreters Álvaro García Linera. Damit liegt das Duo deutlich vor allen Mitbewerbern.

Die Kandidaten der acht Oppositionsparteien, die teilweise zum Boykott der Abstimmung aufgerufen hatten, aber trotzdem daran teilnahmen, konnten ihre 700.000 Anhänger dagegen kaum mobilisieren. Auf sie entfielen insgesamt weniger als 40.000 der abgegebenen Stimmen. Der bislang aussichts...

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