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04.02.2003 / Inland / Seite 4

Kanzlerhilfe für die CDU

Niedersachsen-Wahl: Rekordtief für die SPD. Streit in der PDS nach 0,5 Prozent-Ergebnis

Reimar Paul

Die Landtagswahlen in Niedersachsen am Sonntag endeten mit dem erwarteten Debakel für die SPD. Die Sozialdemokraten konnten nur neun von 100 Wahlkreisen direkt gewinnen. Sie verloren 14,5 Prozentpunkte und erzielten mit 33,4 Prozent ihr schlechtestes Ergebnis seit den fünfziger Jahren. Die CDU, die das Bundesland künftig gemeinsam mit der FDP regieren wird, steigerte ihr Ergebnis um 12,4 auf nun 48,8 Prozent. Die FDP kam auf 8,1, die Grünen kamen auf 7,6 Prozent. 0,5 Prozent der Zweitstimmen wurden für die PDS abgegeben.

Nach Angaben von Meinungsforschern gab es seit 50 Jahren in keinem westdeutschen Flächenland bei Wahlen einen Umschwung von solchem Ausmaß. Ähnlich wie in Hessen ist der Einbruch für die SPD vor allem auf die verbreitet schlechte Meinung über die Politik der Bundesregierung zurückzuführen. Noch im September hatten die Sozialdemokraten in Niedersachsen nämlich wie die sicheren Sieger ausgesehen. Die Landesregierung galt als fachlich ein...

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