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30.01.2019 / Inland / Seite 2

»Brauchen keinen Dialog, sondern klare Aussagen«

Ergebnisse der Kohlekommission stoßen auf Kritik. Anwohner in bedrohten Dörfern fürchten um Zukunft. Gespräch mit Jens Hausner

Gitta Düperthal

Das Bündnis »Alle Dörfer bleiben« kritisiert den am Sonnabend bekanntgewordenen Abschlussbericht der Kohlekommission. Empfohlen worden seien Milliardenzahlungen an die Kohlekonzerne, während die Zukunft der von Abbaggerung bedrohten Dörfer ungewiss bleibe und die Pariser Klimaziele verfehlt würden, heißt es. Was kritisieren Sie konkret?

Aufgrund der Empfehlung der Kommission soll der Kohleausstieg bis 2038 vollzogen sein. Nun müsste endlich festgestellt werden, dass alle Dörfer, die vom Ausbau der Tagebaue durch die Kohlekonzerne bislang bedroht waren, vor der Zerstörung zu retten sind. In den Formulierungen der Kommission ist dazu aber keine verbindliche Regelung zu finden. Deshalb fordern wir nun die Landesregierungen der betroffenen Bundesländer – Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen – auf, den Dorfbewohnern den Erhalt ihrer Wohnorte zuzusichern. Letztlich sieht es wie folgt aus: Für die Konzerne und ihre Beschäftigten gibt e...

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