Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
Gegründet 1947 Donnerstag, 23. Mai 2019, Nr. 118
Die junge Welt wird von 2189 GenossInnen herausgegeben
28.01.2019 / Ausland / Seite 6

Ab in die NATO

Mehrheit im griechischen Parlament für Abkommen mit Nachbarland über Namensänderung

Hansgeorg Hermann

Die ehemalige jugoslawische Teilrepublik Mazedonien darf sich seit drei Tagen offiziell »Republik Nordmazedonien« nennen. Gegen den Willen von geschätzten 70 Prozent der griechischen Bevölkerung hat am vergangenen Freitag eine knappe Mehrheit im Parlament von Athen entschieden, den seit 28 Jahren schwelenden Namensstreit mit den Nachbarn im Norden zu beenden. Von 300 Parlamentariern stimmten am Ende 153 für das Abkommen, 146 dagegen. Der von den Ministerpräsidenten der beiden Länder, Alexis Tsipras und Zoran Zaev, entsprechend ausgehandelte und unterschriebene Vertrag ist damit ratifiziert, das Parlament in Skopje hatte ihm bereits am 11. Januar zugestimmt. Damit kann das Land auch dem Kriegsbündnis NATO und der Europäischen Union beitreten. Das war von Athen wegen des Namensstreits bislang blockiert worden.

Vor allem die USA und Deutschland hatten hinter den Kulissen das im September am Prespasee, dem Grenzgewässer zwischen Albanien, Mazedonien und Griec...

Artikel-Länge: 3599 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €