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18.01.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Werft sitzt auf dem Trockenen

Im philippinischen Subic Bay wurde einst das weltgrößte Containerschiff produziert. Arbeiter bangen nach Insolvenz um ihre Zukunft

Thomas Berger

Es ist bald ein Jahr her: Am 25. Januar 2018 war der Riese vom Stapel gelaufen. Sogar der Präsident der Phillipinen, Rodrigo Duterte, war erschienen, um die Fertigstellung der »CMA CGM Antoine de Saint-Exupery« zu feiern. Mit 20.600 TEU (Containereinheiten) ist der auf der Hanjin-Werft im philippinischen Subic Bay gebaute Gigant das bisher größte Frachtschiff weltweit: 400 Meter lang und 59 Meter breit. Mit 33 Metern Tiefgang setzt die Saint-Exupery zweifellos einen neuen Maßstab. Duterte lobte die Firma aus dem besonderen Anlass, »eine vitale Rolle in unserer maritimen Industrie« zu spielen.

In Subic Bay lag einst ein Außenposten der US-Marine, bevor die Philippinen die enge militärische Kooperation mit der ehemaligen Kolonialmacht aufkündigten und zivile Nachnutzung auch in der Bucht westlich der Hauptstadt Manila Einzug hielt. Heute ist dort niemand zum Feiern zumute. Ganz im Gegenteil. Denn der Werftbetreiber Hanjin hat Insolvenz angemeldet – trotz Kr...

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