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15.01.2019 / Titel / Seite 1

Kein Vergeben, kein Vergessen!

Am 15. Januar 1919 wurden Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht ermordet. SPD leugnet Mitschuld bis heute

Stefan Huth

Die Morde an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht jähren sich heute zum 100. Mal – Bluttaten von erheblicher Tragweite, wie sich zeigen sollte. Am 15. Januar 1919 »verhaftete« eine sogenannte Bürgerwehr die beiden KPD-Mitgründer ohne Rechtsgrundlage in Berlin-Wilmersdorf und brachte sie von dort ins Eden-Hotel am Kurfürstendamm, Hauptquartier des Stabs der Garde-Kavallerie-Schützen-Division (GKSD). Angehörige dieser nach Kriegsende noch funktionierenden Einheit des alten kaiserlichen Heeres beleidigten und misshandelten die beiden Revolutionäre, bevor sie sie hinterrücks erschossen. Zehn Tage später wohnten Tausende der Beisetzung von Liebknecht und vielen weiteren Opfern der Januarkämpfe in der Hauptstadt bei. Rosa Luxemburgs Leiche, erst Wochen später im Landwehrkanal aufgefunden, wurde im Mai 1919 ebenfalls auf dem Friedhof ...

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