Hände weg von Venezuela! Solidaritätsveranstaltung am 28. Mai
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10.01.2019 / Inland / Seite 2

»Mehr als eine normale Lohnrunde«

Wie organisiert man Arbeitskämpfe im Krankenhaus und wie erfolgreich sind sie? Ein Gespräch mit Jan von Hagen

Susanne Knütter

Nach zwölf Wochen Streik haben die Beschäftigten der Unikliniken Düsseldorf und Essen eine Vereinbarung für Entlastung und mehr Personal erkämpft. Was hat sich seither verbessert?

In beiden Häusern wirken die »schuldrechtlichen Vereinbarungen« seit dem 1. Oktober. Das heißt, wir können einen Zeitraum von drei Monaten bewerten. Einerseits hat sich herausgestellt, dass der Personalaufbau, der vereinbart wurde, von den »Arbeitgebern« nicht so schnell umgesetzt wird.

Um so wichtiger wäre das »Konsequenzenmanagement«, weil es Grenzen nach unten festlegt. Das heißt, dass, wenn zu wenig Personal vorhanden ist, Leistung reduziert wird. Die Krankenhausleitungen haben einzelne Maßnahmen, wie z. B. den Aufbau von »Springerpools« auf den Weg gebracht. Aber die letzte Konsequenz, nämlich die Schließung von Betten und die Verschiebung von Operationen, versuchen sie zu vermeiden. In beiden Kliniken findet gerade die Auseinandersetzung darum statt, an welcher Stelle...

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