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09.01.2019 / Ausland / Seite 6

Kein Geld für Indigene

USA: Haushaltssperre trifft Ureinwohner. Versorgung bedroht

Jürgen Heiser

In den USA führt die seit 22. Dezember 2018 andauernde Haushaltssperre dazu, dass sich die prekäre Lage in den meisten indigenen Reservationen verschärft. Nach einer Meldung der Zeitung New York Times ist US-Präsident Donald Trump seit Beginn des »Shutdowns« nur noch damit beschäftigt, »immer wieder Verbündete unter Kongressabgeordneten und konservativen Radiomoderatoren anzurufen«, um ihnen »privat« mitzuteilen, er werde »nicht klein beigeben« und weiter von den Demokraten fordern, einem Etat von 5,7 Milliarden US-Dollar zur Finanzierung einer Mauer an der US-Grenze zu Mexiko zuzustimmen.

Der Stamm der Chippewa (Ojibwe) in der Reservation von Sault Ste. Marie in Michigan zahle einen hohen Preis für die Blockadepolitik der Trump-Regierung, so die New York Times. »Dort fehlen jetzt täglich rund 100.000 US-Dollar aus Bundesmitteln für die Finanzierung von Kliniken, zum Füllen der Regale der Lebensmittelversorgung der Reservate und für die Gehälter der Anges...

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