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05.01.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 9

20 Jahre Euro

Zu Lust und Risiken des Kapitalverkehrs

Lucas Zeise

Vor zwanzig Jahren, zum Jahreswechsel 1998/99 wurden elf Währungen in EU-Europa in eine einheitliche Währung, den Euro umgewandelt, die D-Mark etwa im Verhältnis von zwei zu eins. Der einfache Bürger merkte von der neuen Währung zunächst fast nichts, weder beim Einkaufen noch bei den Angaben auf seinem Lohnzettel. Aber der Finanz- oder Kapitalmarkt wurde komplett auf Euro umgestellt.

Eine gemeinsame Währung für Länder, die wie die EU-Staaten eng miteinander verflochten sind, ist keineswegs von vornherein ein Übel. Im Gegenteil, die festen Wechselkurse zwischen den kapitalistischen Staaten nach dem Zweiten Weltkrieg kamen ja in mancher Hinsicht einer Währungsunion gleich. Durch sie wurde gerade vermieden, was der Neoliberalismus propagiert: die Unterordnung der Volkswirtschaften unter die möglichst wenig regulierten Finanzmärkte. Große einheitliche, staatlich kontrollierte Währungsräume widersprechen eigentlich dem neoliberalen Dogma. Die Währungsunion in ...

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