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05.01.2019 / Ausland / Seite 2

»In vielen Medien ist Selbstzensur alltäglich«

Besuch in jW-Redaktion: Türkischer Gewerkschafter berichtet über Arbeitsbedingungen für Journalisten. Ein Gespräch mit Gökhan Durmus

Marc Bebenroth

Sie waren Ende November als Mitglied einer Delegation türkischer Gewerkschaften in der Bundesrepublik. Weshalb sind Sie mitgereist?

Mit Verdi und DJV arbeiten wir oft zusammen und machen viel gemeinsam. Mein Ziel war, vor allem neue Kontakte auf unteren Ebenen zu knüpfen. Wir wollen insgesamt die Gewerkschaften in beiden Ländern und die Solidarität untereinander stärken. Die Idee ist, ein Solinetzwerk von unten aufzubauen, wo sich die Kollegen direkt informieren und organisieren können. Außerdem: Wenn die Journalisten in dieser Delegation vertreten sind, können sie die entsprechenden Informationen weitertragen. Dadurch werden viele von unserer Reise erfahren.

Welche Botschaft hatten Sie im Gepäck?

Egal, in welchem Land wir uns organisieren, wir sitzen im selben Boot. Wir haben gleiche Interessen und gleiche Forderungen. Wenn die Gewerkschaft in einem Land stärker wird, hilft das auch denen in anderen Staaten. Wir müssen stärker zusammenarbeiten und unsere...

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