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03.01.2019 / Thema / Seite 12

Mord als Auftakt

Vorabdruck. Mit der Niederschlagung der Januarkämpfe 1919 und der Ermordung Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts begann die gegenrevolutionäre Gewalt. Von dort lässt sich der Bogen bis zum Machtantritt der Faschisten spannen

Ingar Solty

In diesen Tagen erscheint das neue Heft der Zeitschrift Luxemburg – Gesellschaftsanalyse und linke Praxis. Wir veröffentlichen daraus mit freundlicher Genehmigung von Herausgebern und Autor den Beitrag von Ingar Solty. (jW)

Friedrich Ebert wollte sie nicht. Schon im Herbst 1918 soll er als MSPD-Abgeordneter zum Kanzler Max von Baden gegen die Rätebewegung gerichtet gesagt haben: »Wenn der Kaiser nicht abdankt, dann ist die soziale Revolution unvermeidlich; ich aber will sie nicht, ja, ich hasse sie wie die Sünde«. Im November 1918 wurde Ebert vom Kaiser, der abdankte und in die Niederlande floh, zum Reichskanzler ernannt. Und jetzt erklärte zuerst Eberts Scheidemann die Republik, zwei Stunden später tat es Karl Liebknecht – nun als sozialistische. Mit der doppelten Erklärung einerseits und der Existenz bewaffneter Arbeiter- und Soldatenräte sowie einem provisorischen Rat der Volksbeauftragten (einer Zwangsehe aus SPD und USPD) andererseits bestand nun ein...

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