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07.01.2019 / Feuilleton / Seite 10

Szilvásvárad bei Eger, Eugenik und Mehlspeisen

Erwin Riess

Szilvásvárad ist ein kleines nordungarisches Städtchen und liegt keine dreißig Kilometer nördlich der Festungs- und Bischofsstadt Eger an einem Flüsschen. Mit der 50.000 Einwohner zählenden Stadt Eger, die über die zweitgrößte Kathedrale Ungarns, eine der größten Festungsanlagen des Landes und über die Dobó-Schnitten* gebietet, die an den legendären Burghauptmann Istvan Dobó erinnern, der im Jahr 1552 Ungarn vor den einstürmenden Muselmanen bewahrte, kann Szilvásvárad nicht mithalten, dennoch wartet der Ort mit einigen Besonderheiten auf.

Szilvásvárad ist berühmt für die Szalajka-Eisenbahn, die am Rand des Bükk-Nationalparks entlangführt und jährlich viele Tausende Ausflügler zu den pittoresken Schleierwasserfällen bringt. Des weiteren gelangt man über einen Lehrpfad zu einer Höhle aus der Altsteinzeit, Istállóskö, in der man Knochen des Tundra-Hirschen, des Urwisents und Urmammuts sowie die angeblich älteste Flöte der Welt gefunden hat. Schließlich erlan...

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