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28.12.2018 / Inland / Seite 4

RWE zu Diensten

Jahresrückblick 2018: Heute: Hambacher Forst – Waldbesetzer gegen fossilen Kapitalismus. Räumung, Rodungsstopp, Wiederaufbau

Manuela Bechert

Der Hambacher Forst ist in diesem Jahr zu einem Sinnbild des Klimaschutzes und des Widerstands gegen den fossilen Kapitalismus geworden. Und noch immer ist der Kampf um den Wald, gegen die Rodungspläne des RWE-Konzerns und gegen den Braunkohleabbau allgemein nicht beendet. Der Widerstand hält an, neue Baumhäuser wurden errichtet – und nicht nur Klimaaktivisten, sondern auch ein Großteil der Bevölkerung blickt ängstlich dem endgültigen Urteil des Verwaltungsgerichtes Köln, das am 12. März gefällt werden soll, entgegen. Aber wie genau konnte dieser kleine Wald, der seit 2012 besetzt ist, ein solch immenses Aufsehen erregen?

Aktivisten dämonisiert

Das Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen hat über Jahre versucht, die Besetzer als gewaltbereite »Linksextremisten« darzustellen. »Sie wollen nicht die Bäume retten, sondern unseren Staat abschaffen«, so NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU). Und natürlich geht es hier nicht nur um diesen Wald, nicht mehr...

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