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22.12.2018 / Wochenendbeilage / Seite 3 (Beilage)

Ein Friede der Dauer und des Rechts

Am 23. Dezember 1918 hielt Karl Liebknecht in der Hasenheide in Berlin eine Rede über die Ziele der deutschen Revolution

Bis jetzt ist die deutsche Revolution nichts anderes gewesen als ein Versuch zur Überwindung des Krieges und seiner Folgen. Ihr erster Schritt war daher der Abschluss eines Waffenstillstandes mit den feindlichen Mächten und der Sturz der Führer des alten Systems. Die nächste Aufgabe aller entschiedenen Revolutionäre besteht darin, diese Errungenschaften aufrechtzuerhalten und sie zu erweitern.

Wir sehen, dass der Waffenstillstand, über den die gegenwärtige Regierung (der am 10. November 1918 gebildete »Rat der Volksbeauftragten« mit je drei Mitgliedern aus SPD und USPD unter der faktischen Führung des SPD-Vorsitzenden Friedrich Ebert, jW) mit den feindlichen Mächten verhandelt, von diesen zur Erdrosselung Deutschlands benutzt wird. Das aber ist mit den Zielen des Proletariats unvereinbar; denn eine solche Erdrosselung würde weder mit dem Ideal eines dauernden noch eines menschenwürdigen Friedens übereinstimmen.

Nicht ein Friede des Augenblicks, nicht...

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