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22.12.2018 / Geschichte / Seite 15

Der falsche Putsch

Am 24. Dezember 1918 kam es in Berlin zu Kämpfen zwischen der Volksmarinedivision und Regierungstruppen – die SPD wollte die Matrosen ausschalten, scheiterte aber

Leo Schwarz

Am 10. Dezember 1918 zog das erste von der Westfront zurückgekehrte Kontingent der Berliner Gardetruppen durch das Brandenburger Tor in die Stadt ein. Das für die Hauptstadt zuständige und eben neugebildete Generalkommando des Generals Arnold Lequis hatte hierbei etwas mehr als eine bloße Machtdemonstration im Sinn: Die Truppen, so war es mit Friedrich Ebert abgesprochen, sollten in Berlin noch vor dem Beginn des Reichsrätekongresses am 16. Dezember »Ordnung« schaffen, öffentliche Gebäude, Bahnhöfe, Brücken, Kasernen usw. besetzen und – vor allem – die revolutionären Arbeiter und die Soldaten der »unzuverlässigen« Ersatztruppenteile entwaffnen.

Der Einzug der Garderegimenter sollte bis zum 15. Dezember abgeschlossen sein. Schon für den 11. Dezember sah das Drehbuch eine Bekanntmachung vor: »Wer ohne Waffenschein noch Waffen in Besitz hat, wird erschossen; wer Kriegsmaterial einschließlich Kraftwagen behält, wird standrechtlich abgeurteilt. Deserteure und ...

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