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13.12.2018 / Ansichten / Seite 8

Cui bono?

Anschlag in Strasbourg

André Scheer

Nach dem Anschlag am Dienstag abend im französischen Strasbourg, bei dem nach Behördenangaben drei Menschen getötet und 13 weitere verletzt wurden, kursierten im Internet wieder viele Theorien über die Hintergründe. Manche User der »sozialen Netzwerke« bezichtigten ganz offen – und ohne handfeste Belege – die französischen Behörden, das Attentat inszeniert zu haben.

Wie könne man »so etwas« verbreiten, wenn es drei Tote und mehrere Schwerverletzte gebe, empörte sich der Staatssekretär im französischen Innenministerium, Laurent Nuñez, im Onlineportal des Wochenmagazins L'Express. Das Blatt hatte zuvor zahlreiche Beispiele für Verschwörungstheorien genannt, die unter anderem auf den Social-Media-Portalen der »Gelbwesten« kursierten. Unter anderem ging es dabei darum, dass die Präfektur von Bas-Rhin das Attentat über Twitter angeblich schon bekanntgegeben habe, als es noch gar nicht passiert war. Das stellte sich schnell a...

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