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11.12.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Millionen beiseite geschafft

Staatsanwaltschaft in Tokio erhebt Anklage gegen ehemaligen Automanager Carlos Ghosn

Die Staatsanwaltschaft in Japan hat den verhafteten Ex-Nissan-Chef Carlos Ghosn angeklagt. Der Automanager habe jahrelang im Geschäftsbericht sein Einkommen nicht vollständig angegeben, erklärten die Strafverfolger in Tokio am Montag.

Ghosn, der formell noch Chef des Nissan-Großaktionärs Renault ist, sitzt seit dem 19. November unter anderem wegen Untreueverdachts in Untersuchungshaft. Zunächst ging es um die Geschäftsberichte von 2010 bis 2015, in denen gesetzeswidrig nur die Hälfte der insgesamt geflossenen 77 Millionen Euro Vergütung angegeben worden sein soll. Die U-Haft soll verlängert werden, weil Ghosn auch von 2015 bis 2018 nicht seine tatsächlichen Bezüge offengelegt habe. Der Manager hat bislang über seine Anwälte keine Stellungnahme abgegeben. Japanische Medien berichteten jedoch, er habe die Vorwürfe zurückgewiesen. Er könnte bei einer Verurteilung bis zu zehn Ja...

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