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11.12.2018 / Titel / Seite 1

Bahn muss sich bewegen

Gewerkschaft EVG legt mit vierstündigem Warnstreik weite Teile der Republik lahm. Tarifverhandlungen werden am Dienstag fortgesetzt

Simon Zeise

Das hatte gesessen. Nur für vier Stunden legten am Montag morgen die Eisenbahner ihre Arbeit nieder, und schon ging fast nichts mehr. Als Reaktion auf ein zu geringes Tarifangebot des Bahn-Managements traten die Mitglieder der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) von fünf bis neun Uhr in den Streik. Bundesweit wurde der Berufsverkehr eingeschränkt. In Bayern waren die Gleise fast flächendeckend tot. In weiten Teilen Baden-Württembergs, Nordrhein-Westfalens, an der Ostsee- und Nordseeküste standen die Räder still. Auch der S-Bahn-Verkehr in Ballungsräumen wie Berlin, München, Hannover und Frankfurt am Main war betroffen. Bundesweit blieben insgesamt über 1.400 Züge im Depot, darunter auch im Güterverkehr. Weil die Deutsche Bahn den größten Teil des Zugverkehrs in Deutschland kontrolliert, waren mittelbar auch andere Bahngesellschaften von dem Streik betroffen.

»Die Wucht des Warnstreiks hat gezeigt, wie groß der Unmut der Kolleginnen und Kollegen ist«...

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