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10.12.2018 / Inland / Seite 5

Billiger PR-Gag

Wohnungsverwalter Vonovia erklärt, wegen starker Proteste weniger Geld mit energetischen Sanierungen verdienen zu wollen

Bernd Müller

Wenn Mietshäuser gedämmt werden oder neue Fenster bekommen, können die Mieter mit drastisch steigenden Kosten rechnen. Deutschlands größter Wohnungskonzern Vonovia setzte in den vergangenen Jahren auf dieses Geschäftsmodell. »Überall, wo Vonovia Bestände hat, gibt es Probleme«, sagte der Geschäftsführer des Deutschen Mieterbunds, Ulrich Ropertz, der Onlineausgabe des Handelsblatts am Samstag.

Das Dämmen von Fassaden und der Einbau neuer Fenster sind sehr lukrativ. Laut Geschäftsbericht für das 3. Quartal, den Vonovia am Donnerstag vorlegte, hat der Konzern den Gewinn um ein Achtel auf rund 778 Millionen Euro gesteigert. Entsprechend positiv klingen die Berichte der Unternehmensleitung: Die Mieteinnahmen pro Quadratmeter konnten um 4,2 Prozent gesteigert werden. Fast zwei Drittel davon stammen aus Modernisierungen. Für das Gesamtjahr soll der Profit nach Aussagen von Konzernchef Rolf Buch mit rund 1,07 Milliarden Euro etwa 15 Prozent über dem Vorjahreswert...

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