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10.12.2018 / Schwerpunkt / Seite 3

Schmutziger Deal befürchtet

In Turin demonstrierten am Wochenende Zehntausende gegen den Bau einer Trasse für Hochgeschwindigkeitszüge durch das norditalienische Susatal

Peter Schaber

Etwa 70.000 Menschen haben am vergangenen Samstag Angaben der Organisatoren zufolge in der italienischen Großstadt Turin gegen den Bau einer neuen Trasse der Hochgeschwindigkeitszüge Treno ad Alta Velocità (TAV) zwischen Turin und Lyon protestiert. Seit mehr als anderthalb Jahrzehnten machen die Bewohner des durch den Bau gefährdeten Susatals, das von Italien nach Frankreich führt, gegen das von der Europäischen Union geförderte Mammutprojekt mobil. Sie fürchten die Zerstörung der intakten Umwelt und drastische Eingriffe in den Lebensalltag der Anwohner. Von Anfang an spielte auch die Frage nach der demokratischen Legitimation eine Rolle: Ein Projekt für den Profit weniger, abgelehnt von der lokalen Bevölkerung, wird dennoch von einer korrupten Regierung vorangetrieben.

Unterstützt wird die lokale Bevölkerung durch linke Gruppen, Basisgewerkschaften wie »Si Cobas« und kommunistische Autonome wie die in der Region stark verankerte »Autonomia Contropotere«....

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