Gegründet 1947 Donnerstag, 18. April 2019, Nr. 92
Die junge Welt wird von 2181 GenossInnen herausgegeben
06.12.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Showtime im Weißen Haus

Spitzenmanager von BMW, VW und Daimler zur Privataudienz in Washington

Jörg Kronauer

Sie werten ihre Gespräche im Weißen Haus vorsichtig als Erfolg. Drei Spitzenvertreter der deutschen Autoindustrie sind am Dienstag mit US-Präsident Donald Trump und führenden Funktionären seiner Administration zusammengetroffen. Anlass für ihren Besuch in Washington war Trumps Drohung, Strafzölle in Höhe von 25 Prozent auf den Import von Autos in die Vereinigten Staaten zu verhängen. Er will damit eine weitere Verlagerung der Kfz-Produktion in die USA erzwingen. Aus demselben Grund hat er bereits durchgesetzt, dass in dem künftigen Handelsabkommen zwischen den Vereinigten Staaten, Mexiko und Kanada (USMCA) der US-Wertschöpfungsanteil auf mindestens 75 Prozent angehoben worden ist. In ähnlicher Weise sollen nun auch deutsche Autokonzerne mehr in den USA produzieren. Es sei »sehr, sehr wichtig«, das »Auto- und Autoteilehandelsdefizit« mit der EU auszugleichen, bekräftigte US-Handelsminister Wilbur Ross vor dem Eintreffen des VW-Vorstandsvorsitzenden Herbert...

Artikel-Länge: 5394 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €